Wissenswertes über Schokolade

Magazin, 24.09.2017

Neun Dinge, die Schokolade-Liebhaber über dieses kakaohaltige Lebensmittel wissen sollten, bevor sie sich den Magen vollschlagen:

 

  • Die beliebteste Schokolade: Die Vollmilchschokolade (ein Schokoladenerzeugnis aus Kakao, Zuckerarten und Milch bzw. Milcherzeugnissen) ist die mit Abstand beliebteste Sorte unter den Schokoladen in Deutschland. Sie ist auch unter anderen Namen wie Milchschokolade oder  Alpenmilchschokolade  bekannt.
     
  • Kühle Lagerung: Milchschokolade ist hitzeempfindlicher und nicht so lange haltbar wie Bitterschokolade. Daher sollte Vollmilchschokolade nicht bei über 18 Grad gelagert werden. Es empfiehlt sich hingegen, die Tafeln kühl und trocken zu lagern. Sonst kann Milchschokolade schnell weiße Flecken bekommen und an Aroma verlieren.
     
  • Vor 3.000 Jahren: Die ersten Menschen, die Kakao und Schokolade – allerdings in flüssiger Form –  kannten waren vor mehr als 3.000 Jahren die Olmeken, ein Indianervolk in Mittelamerika. Von ihnen übernahmen später die Mayas sowie die Azteken die Schokolade, die bei den Indianervölkern (anders als heute) ausschließlich als Getränk genossen wurde.
     
  • Deutschland als Ursprungsland: Seit Ende 2011 gilt es als erwiesen, dass die erste Milchschokolade aus Deutschland kommt: 1839 wurde in der Dresdener Schokoladenfabrik Jordan & Timaeus die erste industriell gefertigte Ess-Schokolade der Welt hergestellt. Sie war im Geschmack etwas sandig, bitterer als es unsere heutigen Geschmacksnerven gewohnt   sind und bestand (neben Kakao und Zucker) aus Eselsmilch.
     
  • Von der Schweiz aus in die Welt: Dem Schweizer Unternehmer Daniel Peter, der ursprünglich als Erfinder der Milchschokolade in die Geschichte einging, wurde daher diese Würdigung zu Unrecht zuteil: Erst 1875 hatte er seine aus Kakao, Zucker und Kondensmilch bestehende Schokolade entwickelt. Der Erfolg beim Publikum jedoch war umso größer: Daniel Peter baute sein Unternehmen weiter aus und setzte damit den Grundstein für den Erfolg der Schweizer Schokolade in der Welt sowie für das Glück von Generationen von Schokolade-Liebhabern.
     
  • Als Aphrodisiakum empfohlen: Schokolade wurde noch bis ins 19. Jahrhundert in Apotheken als „Kräftigungsmittel“ verkauft und unter anderem als Aphrodisiakum empfohlen. Auch heute noch wird Schokolade ein stimmungsaufhellender Effekt zugeschrieben, wofür unter anderem die Inhaltsstoffe der süßen Leckerei verantwortlich sind: So enthält Kakaopulver z.B. Theobromin, das ähnlich wie Koffein den Kreislauf anregt und zudem stimmungsaufhellend ist. Vermutlich sorgen auch psychische Faktoren dafür, dass uns Schokolade glücklich macht. Denn beim Verzehr wird unser Belohnungssystem aktiviert und der Neurotransmitter Dopamin sowie Endorphine werden ausgeschüttet.
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  • Was tun bei Unverträglichkeiten? Zahlreichen Menschen in Deutschland bereitet der  Verzehr von Schokolade körperliche Schmerzen:   Allein von einer Fructosemalabsorption (Fruchtzuckerintoleranz) sind bis zu 25 Millionen Deutsche betroffen d.h. sie reagieren mit starken oder weniger starken Beschwerden auf Fruchtzucker, der gewöhnliche in jeder Tafel enthalten ist. Der Bedarf an fruchtzuckerfreier Schokolade ist daher groß. Das Problem: Es gibt bislang nur eine sehr eingeschränkte Auswahl an Schokolade, die zu 100 Prozent fructosefrei ist und noch dazu genauso gut schmeckt wie die am Markt etablierten Produkte.

 

Schokolade ganz ohne Fruchtzucker und Lactose. „Ich liebe Schokolade“, sagt Hedwig Trottnow, die selber unter einer schweren Fructosemalabsorption leidet. Kürzlich hat die 28- jährige „frufree“, ihre eigene Firma für fructosefreie Lebensmittel, gegründet. Der Hintergrund: Auf der Suche nach fruchtzuckerfreien Lebensmitteln hatte sie festgestellt, dass nur sehr wenige Produkte auf dem Markt erhältlich waren. Am 31. August nun wird die erste Vollmilch-Schokolade von „frufree“ gelauncht: Sie ist sowohl fructose- als auch lactosefrei  und besteht aus hochwertigen Produkten. Hergestellt wurde die Schokolade ganz ohne Palmfett. Sie enthält zudem echte Vanille und einen hohen Anteil an Kakao (42 Prozent), der aus fairem Handel stammt. „Meine Kunden sollen wissen, dass die neue frufree-Schokolade nicht nur auf dem Grundsatz der Nachhaltigkeit hergestellt wurde, sondern zudem auch ausgesprochen lecker ist “, sagt Hedwig Trottnow. (Bild oben rechts)

Weitere Informationen zur neuen Vollmilchschokolade sowie Registrierungen zum Produktstart unter:  www.frufree.de

 

frufree
Hedwig Trottnow // Mobil: 0178 211 98 14 mail@frufree.de

 

 

Über frufree

Das Start-Up frufree wurde im November 2016 ins Leben gerufen, um das sehr magere Angebot an fructosefreien Produkten zu erweitern. Die Gründerin, Hedwig Trottnow, leidet selber unter einer erworbenen Fructoseintoleranz – ähnlich wie rund 30 Prozent der Deutschen, die aktuellen Studien zufolge Fruchtzucker nur eingeschränkt oder gar nicht vertragen. Unternehmensziel von frufree ist es daher, Betroffene – und Menschen, die ihren Fruchtzuckerkonsum einschränken möchten – mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln zu versorgen, die zu 100 Prozent fructosefrei sind. Zudem erfüllen die frufree-Produkte den Grundsatz der Nachhaltigkeit. Gestartet wird mit fruchtzucker- und zugleich laktosefreier Vollmilch-Schokolade, die ab Ende August erhältlich ist. Die Sorten vegane Zartbitter, Weiß sowie gefüllte Schokolade werden folgen. Die fruchtzuckerfreien Tafeln sind erst einmal über www.frufree.de erhältlich. Im Laufe der kommenden Monate soll die Produktpalette ausgebaut werden und dann u.a. auch Gummibärchen, Kekse sowie weitere Backwaren umfassen.

 

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frufree Schokoladen
Hedwig Trottnow