Die Top 7 für diesen Sommer

Magazin, 12.06.2017

Johannisbeeren

In Klein- und Schrebergärten sind sie zuhause und werden auch von vielen Obstbauern angebaut. Das garantiert Frische. Ob wir uns für die süß-aromatischen roten und weißen oder für die herb-säuerlichen schwarzen Beeren entscheiden, ist reine Geschmackssache. Vielseitig sind daher auch die Verwendungsmöglichkeiten: Johannisbeeren werden pur gegessen, zu Gelee, Fruchtsäften, Eis und Sorbets verarbeitet, sind beliebte Zutaten von Müslis und Smoothies, gehören an eine gute Rote Grütze und sind ein begehrter Kuchenbelag. Unbestritten ist jedoch ihr Gesundheitswert, denn vom gesundheitlichen Standpunkt ist die Schwarze Johannisbeere das gesündeste Beerenobst. Mit 177 mg pro 100 g ist ihr Vitamin-C-Gehalt ist um ein Vielfaches höher als der von Gojibeeren. Außer ihrem Vitaminreichtum zeichnen sich Johannisbeeren durch ihren hohen Ballaststoffgehalt aus, sind reich an Kalium, Calcium und Eisen enthalten wichtige Spurenelemente wie z. B. Fluor, Zink, Kupfer und Mangan.

 

Kohlrabi

Auch er gehört zu jenen Gemüsesorten, die in jedem Gemüsegarten wachsen. Zudem ist Kohlrabi ein typisch deutsches Gemüse. Da Kohlrabi in der kälteren Jahreszeit unter Glas angebaut wird, können wir die Sprossknollen mit den langstieligen Blättern immer erntefrisch kaufen. Im Sommer bevorzugen wir natürlich Freilandware. Sie schmeckt etwas kräftiger und würziger. Kohlrabi zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an Kalium, Calcium, Zink und Mangan sowie an Niacin und Vitamin C aus. Die leckeren Knollen sind in der Küche vielseitig verwendbar. Beliebt ist Kohlrabi vor allem als Rohkost oder Suppe, seltener wird er als Bestandteil von Gemüsepfannen und Aufläufen verwendet. Die Blätter, insbesondere die zarten Herzblätter, sollten unbedingt mit verzehrt werden – sie sind besonders reich an Karotin. In fingerdicke Scheiben geschnitten schmeckt Kohlrabi auch gut vom Grill.

 

Endivien

Ein wichtiges Kennzeichen des Sommers ist der steigende Salatverbrauch. Da die Endivie nicht so schnell in Blüte schießt wie andere Salatpflanzen, gibt man ihr in vielen Gemüsegärten den Vorzug. Man unterscheidet die glatte Endivie – Escariol – und die krause, auch Frisée genannt. Der Escariol bildet breite, gezahnte sattgrüne Blätter, der Frisée hingegen ist fein gefiedert mit durchgehend helleren Blättern. Bei beiden Sorten werden die Blätter durch Zusammenbinden „gebleicht“ und dadurch zum Strunk hin gelblich-weiß. Für den leicht bitteren Geschmack der Endivie ist Inulin verantwortlich, ein verdauungsfördernder Bitterstoff mit gallen- und harntreibender Wirkung. Durch die leichte Bitternote passt Endivie gut zu gemischten Sommersalaten, beispielsweise mit gekochten Eiern, Käse, Schinken, Walnüssen, Äpfeln, Orangen oder gebratenem Speck. An dem gesunden Salat ist sein hoher Gehalt an Kalium, Calcium, Eisen, Zink und Mangan sowie an Vitamin E und Folsäure und dem sekundären Pflanzenstoff Lutein hervorzuheben.

 

Buttermilch

Sie entsteht bei der Verbutterung von Rahm oder Sahne. Buttermilch enthält daher alle Nährstoffe der Milch – Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe. Ihr hoher Calciumgehalt sorgt für starke Knochen und Zähne. Der Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin B2 wird durch einen halben Liter Buttermilch zu über 50 %, der an B12 zu gut einem Drittel und der an Pantothensäure zu knapp einem Viertel gedeckt. Buttermilch enthält wenig Fett (höchstens 1 %) und daher auch nur 35 kcal pro 100 g. Ihren mild-säuerlichen Geschmack verdankt sie den zugesetzten Milchsäurebakterien, die einen Teil des Milchzuckers in Milchsäure umwandeln. Milchsäure beeinflusst Verdauung und Stoffwechsel positiv und verbessert die Aufnahme von Calcium. Die Milchsäurebakterien selbst fördern unsere Darmgesundheit. Im Sommer ist Buttermilch ein idealer Durstlöscher und obendrein ein bewährtes Schönheitsmittel.

 

Baguette

Für den Sommer ist es wie geschaffen, weil es nicht so schwer im Magen liegt wie die meisten Körnerbrote. Es passt hervorragend zu Sommergerichten wie Salaten, Gegrilltem, kleinen Snacks, zu Ratatouille und Fischsuppe ebenso wie zur Gazpacho. Bei vielen Gerichten kann Baguette die Beilage, die sonst aus Kartoffeln, Reis oder Nudeln besteht, ersetzen. Aus hellem Weizenmehl hergestellt, wird sein Gesundheitswert meist unterschätzt. Baguette enthält die wertvollen Mineralstoffe Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen, die Spurenelemente Zink, Kupfer und Mangan, wichtige Vitamine der B-Gruppe, Pantothensäure und Biotin. Mit 3 % ist auch der Gehalt an verdauungsfördernden Ballaststoffen recht hoch und übertrifft sogar den der meisten Gemüsesorten. Wer den Gesundheitswert toppen will, sollte zu Vollkorn-Baguette greifen.

 

Bachforelle

Von der Forelle gibt es 3 Standortformen, die Meer- oder Lachsforelle, die Seeforelle und die Bachforelle. Die Fische kommen heute fast überwiegend aus der Zucht. Allein in Bayern gibt es nach Informationen der LfL (Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft) über 2000 Forellenteichbetriebe. Die beste Forellenzeit ist in den Monaten von Mai bis Juli, dann schmeckt das Fleisch am zartesten. Im Handel erhält man meistens die aus Amerika eingebürgerten Regenbogenforellen, man erkennt sie an dem rötlichen Streifen längs der Seitenlinie. Vom Geschmack her kommt sie nicht an die kleinere Bachforelle heran, deshalb lohnt der Weg zum nächsten Forellenteich, um dort frisch gefangene oder geräucherte Forellen zu kaufen. Das Forellenfleisch ist hell, zart und fein im Geschmack, besonders das von Jungtieren bis 250 g. Es enthält hochwertiges Eiweiß, wertvolle Vitamine (Niacin, Biotin, Pantothensäure und B-Vitamine, die Mineralstoffe Kalium und Magnesium, Kupfer und viel Selen. Da Forellenfleisch nur wenig Fett enthält, belastet es kaum das Kalorienkonto. Forellen werden meist in Butter gebraten, gedünstet oder gedämpft.

 

Mineralwasser

Null Kalorien und trotzdem reich an Mineralstoffen und Spurenelementen. Das bietet uns nur Mineralwasser. Deshalb gehört es auch zu unseren Top 7 in diesem Sommer. Am besten sollten Sie natriumarme Mineralwässer mit hohem Calcium- und Magnesiumgehalt verwenden. Empfehlenswerte Mineralwässer sollten pro Liter einen Magnesiumgehalt über 100 mg, einen Calciumgehalt über 200 mg und Natriumwerte unter 500 mg enthalten.

 

 

Quelle: Wirths PR

Johannisbeeren