Abnehmen wie im Traum

Magazin, 13.12.2013

Wäre es nicht praktisch, wenn wir beim „Nichtstun“ abnehmen könnten? Tatsächlich klappt das wunderbar. Und zwar, wenn wir schlafen. Wissenschaftler haben bewiesen, ein gesundes Gewicht ist eng mit einer erholsamen Nachtruhe verbunden.

Jede Nacht verlieren wir gut einen halben Liter Wasser über den Atem und den Schweiß. Das ist einer der Gründe, warum wir morgens weniger wiegen und sich unsere Haut straffer anfühlt. Während des Schlafs geht der Körper in einen nächtlichen „Reparaturmodus“ über. Ein verändert ablaufender Stoffwechsel regeneriert defekte Zellen und entsorgt Stoffwechselprodukte durch einen erhöhten Lymphabfluss. Woher bezieht der Körper die Energie für diese Vorgänge? Aus den Fettpölsterchen, die die meisten von uns so gerne schmelzen sehen würden!

Vereinfacht gesagt, wird das Abnehmen dadurch unterstützt, dass man nachts nichts isst. Dabei ist die Balance zweier Hormone in der Schlafperiode wichtig. Das eine, Leptin, wird in den Fettzellen hergestellt. Es vermittelt uns ein Sättigungsgefühl. Gleichzeitig wird in der Magenschleimhaut die Produktion von Ghrelin ausgesetzt. Dieses Hormon bewirkt das Gegenteil: es sorgt für Hunger. Wenn die Balance stimmt, fühlen wir uns länger satt. Schlechter Schlaf erhöht die Ghrelin-Ausschüttung und sorgt damit für Heißhunger. Die Folge: jegliche Abnehmbemühungen sind ernsthaft in Gefahr.

Studien belegen: Guter Schlaf macht schlank

Drei Studien aus Nordamerika belegen eindrucksvoll die Auswirkungen der beiden Gegenspieler. Am Walter Reed Army Medical Center (Washington D.C.) verglich eine Forschergruppe das Schlafpensum, die Aktivität und den Energieverbrauch der Krankenschwestern der dortigen Belegschaft. Dabei wurde in die Gruppen Kurzschläfer (weniger als 6 Stunden Schlaf pro Nacht) und Langschläfer eingeteilt. Obwohl die Kurzschläfer durchschnittlich 1.000 Kalorien pro Tag mehr verbrauchten und sich 20 % mehr als die Langschläfer bewegten, schlug beides nicht an: ihr BMI (Body Mass Index) war tendenziell höher. Auch zeigten sich bei den Kurzschläfern größere Probleme beim Ein- und Durchschlafen.

Diese Ergebnisse decken sich mit einer Studie aus dem kanadischen Quebec. Dort wurde an der Laval-Universität sechs Jahre lang die Schlafzeit und das Gewicht von fast 300 Erwachsenen aller Altersstufen beobachtet. Dafür wurden diese in die drei Gruppen eingeteilt: Kurzschläfer (weniger als sechs Stunden Schlaf pro Nacht), Normalschläfer (sieben bis acht Stunden) und Langschläfer (neun bis zehn Stunden). Das Resultat der Studie: Kurzschläfer nahmen knapp zwei Kilogramm mehr zu als die Normalschläfer. Langschläfern widerfuhr Ähnliches. Sie legten etwa 1,6 Kilogramm mehr zu. Die Wahrscheinlichkeit, mehr als 5 Kilogramm zuzunehmen und an Fettleibigkeit zu erkranken, war bei Kurz- und Langschläfern ebenfalls signifikant höher.

Ob im Schlaf Fett- oder Muskelmasse bei Diäten abgebaut wird, haben Forscher der Universität Chicago untersucht. Dafür unterzogen sich übergewichtige Probanden mit einem BMI zwischen 25 (übergewichtig) und 32 (fettleibig) einer individuellen, ausgewogenen Diät. Bei dieser durften sie 90 % der Kalorien zu sich nehmen, die sie benötigt hätten, um das derzeitige Gewicht zu halten. Für 28 Tage musste jeder Proband in ein Abnehmlabor. Dort bekam der Teilnehmer in den ersten zwei Wochen achteinhalb Stunden Ruhezeit, in Woche drei und vier nur fünfeinhalb Stunden. Die Wachzeiten konnten für Freizeitaktivitäten sowie Haus- und Büroarbeiten genutzt werden. Im Schnitt schliefen dabei die Teilnehmer in der ersten Phase fast siebeneinhalb Stunden, in der zweiten nur knapp über fünf Stunden.

In jeder der zweiwöchigen Phasen wurden durchschnittlich etwa 3 Kilogramm verloren. Der Hauptunterschied lag jedoch beim Verhältnis zwischen abgenommener Fett- und Muskelmasse. In der Phase mit längerer Schlafzeit wurden im Schnitt 1400 Gramm Fett- und 1500 Gramm eiweißhaltige Muskelmasse abgebaut, während es in der Phase mit kurzer Schlafzeit nur knapp 600 Gramm Fett- und 2400 Gramm Muskelmasse waren. Hauptverursacher scheint das gestörte Verhältnis zwischen Leptin und Ghrelin zu sein. Ghrelin sorgt neben dem Hungergefühl auch dafür, dass die Fettspeicher erhalten bleiben.

Tryptophan sorgt für erholsamen Schlaf

Es zeigt sich somit, dass eine gesunde Menge Schlaf sehr wichtig ist, um sein Idealgewicht zu halten oder zu erreichen. Viele Menschen kämpfen allerdings mit Ein- und Durchschlafproblemen. Natürliche Präparate unterstützen den Körper, um einen gestörten Schlaf-Wachrhythmus wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Zenbev, ein Getränkepulver in den Geschmacksrichtungen Zitrone und Schokolade, wird aus kalt gepressten, entölten und gemahlenen Kürbiskernen hergestellt. Dadurch ist es besonders reich an der Aminosäure Tryptophan. Diese ist der Vorläufer der Botenstoffe Serotonin und Melatonin. Bei Licht wird Tryptophan im Körper zu Serotonin umgewandelt. Dieses Hormon gleicht Stimmungsschwankungen aus und baut zugleich Stress und Depressionen ab. Bei Dunkelheit, wie es bei einer gesunden Schlafumgebung der Fall sein sollte, wird das Serotonin zu Melatonin weiter verstoffwechselt. Das Schlaf-Hormon Melatonin wird dabei nur in der vom Körper benötigten Menge hergestellt. So erreicht man wieder ein gesundes Schlafpensum von sieben bis acht Stunden und holt so das Optimum für das Abnehmen in der Nacht heraus. Zenbev ist in Apotheken und im Online-Shop von Quintessence erhältlich.

Für die restlichen 16 bis 17 Stunden des Tages sollte man, wenn man es mit dem Abspecken ernst meint, auf eine gesunde und ausgewogene Diät zurückgreifen. Ein gutes Beispiel ist unsere Diät Abnehmen im Traum.

Quelle: Wirths PR

Tags: Gesundheit

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